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20.3.2026

Lungenfunktionsuntersuchung bei Asthma

Funktionsdiagnostik
Vollständig analysiert
Nicht ärztlich validiert

Überblick

Zusammenfassung

Die Untersuchung bestätigt ein mittelgradiges Asthma bronchiale mit Einschränkung der Atemfunktion. Es liegt eine deutliche Verengung der Atemwege vor, eine relevante Verbesserung nach Inhalation eines Bronchodilatators ist nachweisbar. Es besteht eine Überblähung der Lunge. Die Befunde passen zur bekannten Diagnose Asthma bronchiale.

Befundtyp

Dies ist ein vollständiger Lungenfunktionsbefund (Funktionsdiagnostik), der die Diagnose und Verlaufskontrolle bei bestehendem Asthma bronchiale einschließt. Enthalten sind die Ergebnisse von Spirometrie, Bodyplethysmographie und einem Bronchospasmolysetest.

Befundstruktur

Das Dokument ist logisch gegliedert: Zunächst werden klinische Angaben gemacht, dann die verwendeten Untersuchungsverfahren, es folgen die Messergebnisse (Spirometrie, Bodyplethysmographie), die Testergebnisse nach Medikamentengabe (Bronchospasmolysetest), eine Interpretation der Befunde, eine zusammenfassende Beurteilung, Empfehlungen für das weitere Vorgehen und grafische Darstellungen der Testergebnisse.

Verständliche Erklärungen

Klinische Angaben (Hintergrund)

Textstelle im Bericht
Das bedeutet für Sie

Textstelle im Bericht: Asthma bronchiale

Das bedeutet für Sie: Das Asthma bronchiale ist eine chronische Lungenerkrankung, bei der die Atemwege zeitweise verengt sind und sich entzünden, was zu Atemnot und Husten führen kann.

Textstelle im Bericht: Belastungsdyspnoe

Das bedeutet für Sie: Belastungsdyspnoe bedeutet, dass es bei körperlicher Anstrengung zu Atemnot kommt.

Textstelle im Bericht: Giemen

Das bedeutet für Sie: Giemen bezeichnet pfeifende Atemgeräusche aufgrund verengter Atemwege.

Textstelle im Bericht: Reizhusten

Das bedeutet für Sie: Reizhusten ist ein trockener, anhaltender Husten ohne Auswurf.

Untersuchungsverfahren

Textstelle im Bericht
Das bedeutet für Sie

Textstelle im Bericht: Spirometrie

Das bedeutet für Sie: Spirometrie ist ein Lungenfunktionstest, bei dem das Ein- und Ausatmen in ein spezielles Gerät gemessen wird. Er gibt Aufschluss über das Lungenvolumen und wie schnell die Luft ausgeatmet werden kann.

Textstelle im Bericht: Bodyplethysmographie

Das bedeutet für Sie: Bodyplethysmographie ist eine Messung, die das Luftvolumen in der Lunge und den Atemwegswiderstand bestimmt, selbst wenn keine Luft bewegt wird.

Textstelle im Bericht: Bronchospasmolysetest mit Salbutamol

Das bedeutet für Sie: Nach Inhalation des Asthmasprays Salbutamol wird überprüft, ob sich die verengten Atemwege wieder weiten (Bronchodilatator-Reversibilität).

Wesentliche Testergebnisse

Textstelle im Bericht
Das bedeutet für Sie

Textstelle im Bericht: Forcierte Vitalkapazität

Das bedeutet für Sie: Die forcierte Vitalkapazität ist das maximales Luftvolumen, das nach tiefem Einatmen rasch ausgeatmet werden kann. 92 % des Soll-Werts sind leicht unter dem Normalbereich.

Textstelle im Bericht: Einsekundenkapazität

Das bedeutet für Sie: Die Einsekundenkapazität zeigt, wie viel Luft in der ersten Sekunde ausgeatmet wird. Mit 67 % des Sollwerts liegt hier eine deutliche Einschränkung der Atemwege vor.

Textstelle im Bericht: Tiffeneau-Index

Das bedeutet für Sie: Der Tiffeneau-Index zeigt das Verhältnis zwischen Einsekundenkapazität und Vitalkapazität, tiefe Werte weisen auf eine Atemwegsverengung hin (hier 58 % statt 79 % erwartet).

Textstelle im Bericht: Peak-Expiratory-Flow

Das bedeutet für Sie: Der maximale Atemfluss beim schnellen Ausatmen ist deutlich erniedrigt (67 % des Sollwerts).

Textstelle im Bericht: Residualvolumen

Das bedeutet für Sie: Das Restluftvolumen, das nach maximaler Ausatmung in der Lunge verbleibt, ist erhöht. Das spricht für eine Überblähung der Lunge infolge schlechter Entleerung.

Textstelle im Bericht: Atemwegswiderstand

Das bedeutet für Sie: Der gemessene Atemwegswiderstand ist deutlich erhöht (193 % des Sollwerts), was zu einer erschwerten Atmung führt.

Bronchospasmolysetest

Textstelle im Bericht
Das bedeutet für Sie

Textstelle im Bericht: Bessere Werte nach Bronchodilatator

Das bedeutet für Sie: Nach Gabe eines Asthmasprays (Salbutamol) verbessert sich die Lungenfunktion messbar – insbesondere die Einsekundenkapazität. Das zeigt, dass die Verengung der Atemwege zumindest teilweise umkehrbar ist.

Beurteilung und Empfehlung

Textstelle im Bericht
Das bedeutet für Sie

Textstelle im Bericht: Obstruktive Ventilationsstörung

Das bedeutet für Sie: Die Ergebnisse zeigen eine mittelgradige Verengung der Atemwege (Obstruktion), wie sie typisch bei Asthma ist.

Textstelle im Bericht: Bronchodilatator-Reversibilität

Das bedeutet für Sie: Die Befunde bestätigen, dass sich die Atemwegsverengung teilweise nach der Inhalation eines Medikaments zurückbildet.

Textstelle im Bericht: Überblähung

Das bedeutet für Sie: Durch die Atemwegsverengung bleibt vermehrt Luft in der Lunge zurück (Überblähung).

Textstelle im Bericht: Empfehlung: Fortsetzung der inhalativen Therapie

Das bedeutet für Sie: Die bestehende inhalative entzündungshemmende Therapie sollte weitergeführt und regelmäßig ärztlich kontrolliert werden.

Textstelle im Bericht: Empfehlung: Regelmäßige pneumologische Verlaufskontrollen

Das bedeutet für Sie: Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind ratsam, um die Lungenfunktion zu überwachen.

Textstelle im Bericht: Empfehlung: Optimierung der Inhalationstechnik

Das bedeutet für Sie: Die richtige Anwendung des Inhalators ist wichtig für den Therapieerfolg. Es wird empfohlen, die Technik noch weiter zu verbessern.

Hintergrundinformationen

Beschreibung der Prozedur

Die Funktionsdiagnostik in der Lungenheilkunde untersucht, wie gut die Lunge arbeitet. Spirometrie bewertet, wie viel Luft ein- und ausgeatmet werden kann und wie schnell das geschieht – speziell werden Werte wie Vitalkapazität, Einsekundenkapazität (Tiffeneau-Index), Peak-Flow etc. erhoben. Die Bodyplethysmographie ergänzt diese Werte um weitere Aspekte wie Atemwegswiderstand und Restvolumen. Ein Bronchospasmolysetest prüft, ob sich die Atemwegsverengung nach Gabe eines inhalativen Medikaments (hier: Salbutamol) bessert. Die Kombination aus diesen Tests erlaubt eine genaue Einordnung von Erkrankungen wie Asthma bronchiale und deren Schweregrad.

Nächste Schritte

Arztbesuch

Bitte besprechen Sie alle Befunde und Empfehlungen mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem Arzt. Sie können gezielt nach der optimalen Asthmaeinstellung, eventuellen Therapiemöglichkeiten und der Verbesserung der Inhalationstechnik fragen.

Empfohlene Fragen

  • Wie sollte meine Asthmatherapie weitergeführt oder angepasst werden?

  • Gibt es zusätzlich zu meiner Therapie weitere empfohlene Maßnahmen?

  • Wie kann ich meine Inhalationstechnik verbessern?

  • Wie kann ich Überblähung und Atemwegsverengung weiter günstig beeinflussen?

  • Wann und wie oft sollten Verlaufskontrollen gemacht werden?

Hinweis

Diese Erklärung dient nur allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung.