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20.4.2026

Gastroskopie und Biopsie-Befund

Spezieller diagnostischer Test
Vollständig analysiert
Nicht ärztlich validiert

Überblick

Zusammenfassung

Die Untersuchung wurde bei anhaltenden Oberbauchbeschwerden, Übelkeit und Völlegefühl durchgeführt. Es wurde eine chronisch-entzündliche Magenschleimhautveränderung festgestellt, die auf das Bakterium Helicobacter pylori zurückzuführen ist. Kein Nachweis eines Magengeschwürs oder bösartiger Veränderungen. Therapieempfehlung umfasst eine Antibiotika-Kombination zur Eradikation von Helicobacter pylori.

Befundtyp

Dies ist ein spezialisierter diagnostischer Bericht einer Ösophagogastroduodenoskopie (ÖGD; Magenspiegelung) mit entnommener Gewebeprobe (Biopsie) und anschließender histologischer Untersuchung. Der Bericht enthält eine Anschauung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms sowie eine Auswertung der Gewebeproben.

Befundstruktur

Der Bericht gliedert sich in Indikation, Befund (inklusive Betrachtung von Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm), endoskopische Beurteilung, histologischen Befund, Diagnose und konkrete Therapieempfehlung. Alle Informationen beziehen sich auf denselben Untersuchungsvorgang und sind inhaltlich aufeinander abgestimmt.

Verständliche Erklärungen

Indikation und Untersuchung

Textstelle im Bericht
Das bedeutet für Sie

Textstelle im Bericht: Epigastrische Beschwerden, intermittierende Übelkeit, Völlegefühl und rezidivierende Oberbauchschmerzen seit mehreren Monaten.

Das bedeutet für Sie: Der Patient hat seit Monaten wiederkehrende Schmerzen und Beschwerden im oberen Bauchbereich, einschließlich Übelkeit und einem Gefühl von Völle.

Textstelle im Bericht: Propofol-Sedierung in titrierter Dosierung.

Das bedeutet für Sie: Für die Untersuchung wurde eine leichte Narkose mit Propofol gegeben, damit der Patient nichts spürt.

Endoskopischer Befund

Textstelle im Bericht
Das bedeutet für Sie

Textstelle im Bericht: Ösophagus: Regelrechte Passage des Endoskops. Ösophagusschleimhaut reizlos. Keine Erosionen, Ulzerationen oder Varizen.

Das bedeutet für Sie: Die Speiseröhre war normal, keine Entzündungen, Geschwüre oder gefährlich erweiterten Blutgefäße wurden gesehen.

Textstelle im Bericht: Z-Linie regelrecht auf 40 cm ab Zahnreihe. Kein Hinweis auf Barrett-Mukosa.

Das bedeutet für Sie: Der Übergang zwischen Speiseröhre und Magen sah normal aus. Es gibt keine Hinweise auf Veränderungen, die ein erhöhtes Krebsrisiko bedeuten könnten.

Textstelle im Bericht: Magen: Im Antrum diffuse Schleimhautrötung mit fleckiger Hyperämie. Leicht ödematöse Schleimhaut. Keine Ulzera.

Das bedeutet für Sie: Im unteren Teil des Magens („Antrum“) war die Schleimhaut gerötet und leicht angeschwollen – typische Zeichen einer chronischen Gastritis (Entzündung). Es wurden keine Geschwüre gesehen.

Textstelle im Bericht: Keine akute Blutung. Im Korpus diffus chronisch-entzündliche Schleimhautveränderungen.

Das bedeutet für Sie: Es gab keine Blutungen. Neben dem Antrum zeigte sich die Entzündung auch im mittleren Teil des Magens.

Textstelle im Bericht: Mehrere Biopsien aus Antrum und Korpus nach Sydney-Protokoll entnommen.

Das bedeutet für Sie: An festgelegten Stellen im Magen wurden kleine Gewebeproben zur genaueren Untersuchung entnommen.

Textstelle im Bericht: Pylorus frei passierbar.

Das bedeutet für Sie: Der Magenausgang war offen, es gab hier keine Verengung.

Textstelle im Bericht: Duodenum: Bulbus duodeni und pars descendens duodeni unauffällig.

Das bedeutet für Sie: Im Zwölffingerdarm waren keine Auffälligkeiten erkennbar.

Textstelle im Bericht: Keine Hinweise auf Zöliakie oder entzündliche Veränderungen.

Das bedeutet für Sie: Es gibt keine Anzeichen für Glutenunverträglichkeit oder andere Entzündungen im Dünndarm.

Histologie und Diagnose

Textstelle im Bericht
Das bedeutet für Sie

Textstelle im Bericht: Biopsien aus Antrum und Korpus. Chronisch aktive Gastritis mittleren Ausprägungsgrades.

Das bedeutet für Sie: Die untersuchten Gewebeproben aus dem Magen bestätigten eine mittelgradige chronische Entzündung der Magenschleimhaut.

Textstelle im Bericht: Nachweis zahlreicher Helicobacter-pylori-Bakterien auf der Magenschleimhaut.

Das bedeutet für Sie: Das Bakterium Helicobacter pylori, das häufig für Magenschleimhautentzündungen verantwortlich ist, wurde deutlich nachgewiesen.

Textstelle im Bericht: Keine intestinale Metaplasie. Keine Dysplasie. Keine Malignitätsnachweis.

Das bedeutet für Sie: Die Magenschleimhaut zeigt keine bösartigen Veränderungen oder Vorstufen davon.

Textstelle im Bericht: Antrumbetonte chronische Gastritis.

Das bedeutet für Sie: Die Entzündung ist besonders stark im unteren Magenbereich ausgeprägt.

Textstelle im Bericht: Kein Nachweis eines Ulkus.

Das bedeutet für Sie: Es wurde kein Geschwür gefunden.

Empfehlung und Therapie

Textstelle im Bericht
Das bedeutet für Sie

Textstelle im Bericht: Durchführung einer Helicobacter-pylori-Eradikationstherapie entsprechend aktueller Leitlinien.

Das bedeutet für Sie: Es wird eine spezielle Behandlung mit Antibiotika und Magensäureblockern empfohlen, um Helicobacter pylori zu beseitigen.

Textstelle im Bericht: Pantoprazol 40 mg 2-mal täglich. Amoxicillin 1000 mg 2-mal täglich. Clarithromycin 500 mg 2-mal täglich. Therapiedauer 14 Tage.

Das bedeutet für Sie: Die vorgeschlagene Behandlung besteht aus einer Kombination von drei Medikamenten, die zwei Wochen lang eingenommen werden sollen.

Textstelle im Bericht: Kontrolle des Therapieerfolges mittels 13C-Harnstoff-Atemtest oder Stuhlanalytik frühestens sechs Wochen nach Therapieende.

Das bedeutet für Sie: Nach Ende der Therapie soll mit einem Atemtest oder einer Stuhlprobe sichergestellt werden, dass das Bakterium erfolgreich entfernt wurde.

Hintergrundinformationen

Beschreibung der Prozedur

Die vorliegende medizinische Dokumentation beschreibt eine Ösophagogastroduodenoskopie (ÖGD), bei der mittels eines flexiblen Schlauchs (Endoskop) die Schleimhaut von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm betrachtet wird. Zusätzlich wurden gezielt Gewebeproben (Biopsien) nach dem Sydney-Protokoll entnommen. Diese Proben werden anschließend histologisch (feingeweblich) untersucht, um eine genaue Diagnose zu stellen. Die Kombination dieser Methoden erlaubt es, sowohl sichtbare Schleimhautveränderungen als auch mikroskopische Ursachen wie Infektionen oder bösartige Veränderungen abzuklären. Im Anschluss empfiehlt man, bei Nachweis von Helicobacter pylori, eine Standard-Eradikationstherapie mit Antibiotika und Säureblockern durchzuführen. Der Erfolg dieser Therapie wird üblicherweise mit einem Atemtest oder mit einer Stuhluntersuchung kontrolliert.

Nächste Schritte

Arztbesuch

Bitte besprechen Sie die gesamten Befunde, die geplante Therapie und alle weiteren Kontrolluntersuchungen mit Ihrem behandelnden Arzt oder Ihrer behandelnden Ärztin.

Empfohlene Fragen

  • Welche Nebenwirkungen können bei der vorgeschlagenen Antibiotikatherapie auftreten?

  • Wie wichtig ist es, die Medikamente exakt nach Anweisung einzunehmen?

  • Wie wird die Erfolgskontrolle nach der Therapie durchgeführt?

  • Gibt es Ernährungs- oder Verhaltenshinweise während und nach der Behandlung?

  • Wie kann einer erneuten Infektion mit Helicobacter pylori vorgebeugt werden?

Hinweis

Diese Erklärung dient nur allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung.